27 April 2026, 02:10

20-Milliarden-Lücke: CDU fordert radikale Kürzungen im Bundeshaushalt 2027

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts, zeigt detaillierte Layout- und Annotationspläne.

20-Milliarden-Lücke: CDU fordert radikale Kürzungen im Bundeshaushalt 2027

Deutschlands Bundeshaushalt 2027 steht vor einer Lücke von 20 Milliarden Euro – in den kommenden Jahren drohen Defizite von über 60 Milliarden Euro. Carsten Middelberg, Stellvertreter des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, hat nun weitreichende Kürzungen bei Personal und Subventionen vorgeschlagen, um die finanzielle Belastung zu bewältigen.

Middelberg forderte eine Reduzierung der Stellen um acht Prozent in allen Bundesministerien. Zudem regte er an, diese Einschnitte auf bundesgeförderte Einrichtungen auszudehnen, zu denen zahlreiche Forschungszentren, Stiftungen und Behörden zählen.

Die Subventionen sind innerhalb von sieben Jahren von 8,3 auf 59,5 Milliarden Euro angestiegen – unter anderem für Klimaschutz, Wasserstoffinfrastruktur und sozialen Wohnungsbau. Um die Ausgaben zu drosseln, schlug Middelberg eine schrittweise Senkung der Fördersätze und des Gesamtvolumens vor.

Der Bundestag wird im November über den Haushalt 2027 entscheiden. Zuvor wird Finanzminister Lars Klingbeil an diesem Mittwoch die wichtigsten Haushaltsgrundlagen finalisieren.

Die geplanten Kürzungen sollen die wachsenden Defizite eindämmen und die Effizienz der öffentlichen Ausgaben steigern. Die endgültigen Weichenstellungen für den Haushalt 2027 liegen jedoch bei den Abgeordneten, die zwischen finanziellen Zwängen und laufenden Förderverpflichtungen abwägen müssen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle