50.000 Euro Landesförderung retten Halles historische St.-Johannis-Kirche
Lea Krause50.000 Euro Landesförderung retten Halles historische St.-Johannis-Kirche
Die Evangelische St.-Johannis-Kirche in Halle (Saale) erhält 50.000 Euro an Landesmitteln für dringende Sanierungsarbeiten. Das für 2026 geplante Projekt soll das historische Gebäude schützen und gleichzeitig als Ort für Gottesdienste und Gemeinschaftsveranstaltungen erhalten. Die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kirche gilt bis heute als prägendes Wahrzeichen im Süden Halles.
Im Mittelpunkt der Sanierung stehen notwendige Reparaturen an Dachtraufen, Mauerwerk und Stuckarbeiten. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die historische Bausubstanz zu bewahren und weiteren Verfall zu verhindern. Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf 270.000 Euro geschätzt, wobei die Kirchengemeinde den verbleibenden Betrag über die Landesförderung hinaus selbst aufbringt.
Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt, betonte die Bedeutung der Förderung. Er wies darauf hin, dass der Zuschuss sowohl dem Denkmalschutz als auch der langfristigen Nutzung eines bedeutenden Kulturdenkmals dient. Die Kirche bleibe für Besucher zugänglich – auch während Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals.
Das Förderprogramm Sachsen-Anhalts setzt Prioritäten beim Schutz historischer Bauwerke und sichert deren kontinuierliche Nutzung. Ziel ist es, Wahrzeichen wie die St.-Johannis-Kirche als lebendige Orte des religiösen und gemeindlichen Lebens zu erhalten.
Die 50.000-Euro-Förderung trägt dazu bei, die Bausubstanz der Kirche zu sichern und ihre Rolle in der Stadt zu stärken. Die Arbeiten an Dachtraufen, Mauerwerk und Stuck beginnen voraussichtlich 2026. Nach Abschluss bleibt das Gebäude ein funktionsfähiger Gottesdienstraum und ein kultureller Wert für Halle.






