15 March 2026, 12:05

791.000 Euro für Jugendbeteiligung: Sachsen-Anhalt fördert politische Mitsprache junger Menschen

Eine Gruppe von Kindern in traditioneller bayerischer Tracht tanzt auf einer Straße, umgeben von einer Menge, Zelten, Laternenmasten, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel, wobei einige Kinder Shorts und Schuhe tragen.

791.000 Euro für Jugendbeteiligung: Sachsen-Anhalt fördert politische Mitsprache junger Menschen

Der Landesjugendring Sachsen-Anhalt (KJR) hat vom Jugendministerium eine Förderung in Höhe von 791.000 Euro erhalten, bewilligt von Jugendministerin Petra Grimm-Benne. Die Mittel sollen die langjährige Initiative der Organisation für eine stärkere Einbindung junger Menschen in Politik und Gesellschaft unterstützen.

Bei der Bekanntgabe betonte Grimm-Benne die Bedeutung junger Stimmen in zentralen Bereichen wie Bildung, Verkehr und Klimaschutz.

Der KJR vertritt 24 landesweite Jugendverbände, sechs Dachorganisationen sowie lokale Jugendräte und setzt sich damit für die Interessen von über 200.000 jungen Menschen in Sachsen-Anhalt ein. Anne Seiffert, die stellvertretende Vorsitzende des Rates, erläuterte, dass der Verband mehr als 30 Jugendnetzwerke vereint, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte zu fördern.

Seit Langem kämpft die Organisation für eine eigenständige Jugendpolitik und mehr politische Teilhabe. Ihre Bemühungen führten 2021 dazu, dass die Landesregierung ein Jugendpolitisches Programm verabschiedete – eine Initiative, die ursprünglich vom KJR angestoßen wurde und darauf abzielt, die Perspektiven junger Menschen in die Regierungsarbeit zu integrieren.

Die neuen Mittel ermöglichen es dem Rat, seine Arbeit in diesen Bereichen auszubauen. Zwar bleiben konkrete Projekte der vergangenen zwei Jahre ungenannt, doch die Förderung unterstreicht die fortgesetzte Unterstützung der Landesregierung für jugendgeführte Interessenvertretung.

Mit den 791.000 Euro kann der KJR seine Agenda zur Jugendbeteiligung vorantreiben. Mit Rückendeckung des Landes plant der Rat, seine Rolle bei der Gestaltung von Politiken zu stärken, die junge Menschen direkt betreffen. Der Schritt folgt auf Jahre des Einsatzes für eine institutionalisierte Jugendbeteiligung in den Entscheidungsprozessen Sachsen-Anhalts.

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