Abfahrtsläufer Weidle-Winkelmann strebt Comeback auf dem Podium an

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Eine Person in der Luft mit Skiern, mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

Abfahrtsläufer Weidle-Winkelmann strebt Comeback auf dem Podium an - Abfahrtsläufer Weidle-Winkelmann strebt Comeback auf dem Podium an

Abfahrtsläuferin Weidle-Winkelmann strebt Podest-Rückkehr an

Abfahrtsläuferin Weidle-Winkelmann strebt Podest-Rückkehr an

Abfahrtsläuferin Weidle-Winkelmann strebt Podest-Rückkehr an

  1. Dezember 2025, 10:48 Uhr

Kira Weidle-Winkelmann feiert in der olympischen Saison ein starkes Comeback nach zwei schwierigen Jahren. Die deutsche Abfahrtsläuferin, die zuletzt im Januar 2022 auf einem Weltcup-Podest stand, sicherte sich in Val d’Isère den zweiten Platz – ihr bestes Ergebnis seit fast vier Jahren. Die Leistung deutet auf eine Wende für die gebürtige Starnbergerin hin, die seit ihrer WM-Silbermedaille 2021 mit Formtiefs zu kämpfen hatte.

In Frankreich ging Weidle-Winkelmann mit der Startnummer eins in Führung. Zwar räumte sie ein, in der mittleren Strecke einige kleine Fehler gemacht zu haben, doch ihre Zeit hielt gegen die besten 30 gesetzten Läuferinnen stand. Am Ende lag sie nur 0,26 Sekunden hinter der Siegerin Cornelia Hütter und verwies Lindsey Vonn mit 0,09 Sekunden Vorsprung auf den dritten Platz.

Das Ergebnis markiert einen Wendepunkt für die 28-Jährige, die trotz ihres WM-Erfolgs 2021 noch keinen Weltcup-Sieg erringen konnte. Zuletzt hatte sie bei den Weltmeisterschaften 2024 in Saalbach-Hinterglemm enttäuscht. Entschlossen, ihre Bestform zurückzugewinnen, passte sie vor der Saison 2024/25 ihre Einstellung an und setzte auf mehr Freude am Sport. Ihr Podestplatz in Val d’Isère bringt das Damenteam des Deutschen Skiverbands (DSV) dem fünften Top-Drei-Ergebnis dieser Saison näher. Gleichzeitig keimt neue Hoffnung für Weidle-Winkelmann auf, die zu den wenigen Spitzen-Abfahrtsläuferinnen ohne Weltcup-Sieg zählt.

Ihr zweiter Platz in Val d’Isère ist ihr bestes Weltcup-Ergebnis seit Januar 2022. Die Leistung stärkt ihr Selbstvertrauen im Kampf um den ersten Karriere-Sieg in der olympischen Saison. Unterdessen baut das DSV-Damenteam weiter Momentum auf und peilt nun den fünften Podestplatz der Saison an.