Abschied vom Print: Die *taz* beendet werktägliche Zeitungsausgaben mit einem Kunstwerk

Admin User
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Ein Drucker mit Papierfach und Bedienfeld.

Abschied vom Print: Die *taz* beendet werktägliche Zeitungsausgaben mit einem Kunstwerk

Die taz, eine renommierte deutsche Tageszeitung, hat mit einer besonderen Abschlussausgabe das Ende ihrer werktäglichen Printausgaben markiert – gestaltet vom Künstler Christian Jankowski. Die letzte gedruckte Wochenausgabe erschien am 17. Oktober 2025 und ist nun auch online verfügbar.

Die taz stellt auf ein digitales Erstveröffentlichungsmodell um und wird künftig nur noch samstags in gedruckter Form erscheinen. Das Blatt strebt an, 70 Prozent seiner Print-Abonnenten in digitale Abos zu überführen, um den Wandel zu begleiten. Die Chefredakteurinnen Barbara Junge und Ulrike Winkelmann sowie ihre Stellvertreterin Katrin Gottschalk treiben diese Neuausrichtung voran.

Die letzte werktägliche Ausgabe, kuratiert von Jankowski, ist ein "Gesamtkunstwerk" mit Beteiligten aus Druckerei und Redaktion. Sie setzt sich mit den Themen Abschied und Solidarität auseinander und vereint Beiträge von dreizehn Autor:innen. Zudem bietet die taz mit dem täglichen Newsletter "kressexpress" exklusive Geschichten und Verlagsnews an.

Mit dem Abschied von den werktäglichen Printausgaben vollzieht die taz einen bedeutenden Einschnitt in ihrer Verlagsgeschichte. Die letzte gedruckte Ausgabe, ein gemeinschaftliches Projekt, steht symbolisch für das Engagement der Zeitung für Innovation und Anpassungsfähigkeit im digitalen Zeitalter.