21 April 2026, 10:05

Aron Boks erkundet Halles soziale Seele während seiner Schriftsteller-Residenz

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte einer Stadt auf dem Cover, begleitet von Texten über die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Aron Boks erkundet Halles soziale Seele während seiner Schriftsteller-Residenz

Aron Boks, ein Schriftsteller mit Wurzeln in Sachsen-Anhalt, hat seine Residenz in Halle (Saale) begonnen. Seit April 2026 erkundet er die sozialen Räume der Stadt und sammelt Geschichten ihrer Bewohner:innen. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Orte, an denen Menschen zueinanderfinden und Gemeinschaften gedeihen.

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Der 1997 in Wernigerode geborene Boks forscht seit Jahren zu Halle – etwa für seine Bücher Nackt in die DDR und Starkstromzeit. Zwar lebt er mittlerweile freiwillig in Berlin, doch seine Verbindung zur Region ist ungebrochen. Sein aktuelles Projekt kreist um die Idee, dass "Begegnungsorte die Seele einer Stadt" seien.

Während seiner Residenz bittet Boks die Hallenser:innen, ihre liebsten Treffpunkte und persönlichen Gemeinschaftserfahrungen in der Stadt zu teilen. Er ist überzeugt, dass direkte Gespräche mit den Bewohner:innen den wahren Charakter Halles offenbaren. Das Lichthaus Halle, 1963 als LICHTSTUDIO gegründet, wird am Montag, dem 4. Mai 2026, um 19 Uhr seine erste öffentliche Lesung ausrichten.

Boks versteht seine Zeit in Halle als Chance, das soziale Gefüge der Stadt zu dokumentieren. Durch das Sammeln von Geschichten und die Beobachtung von Begegnungen möchte er die Räume sichtbar machen, die Menschen verbinden. Die Residenz erstreckt sich über mehrere Monate, in denen Boks aktiv mit den Hallenser:innen ins Gespräch kommt. Seine Erkenntnisse könnten künftige Schriften oder öffentliche Debatten über die kulturelle Identität der Stadt prägen. Die Auftaktlesung im Lichthaus Halle markiert den Beginn seines öffentlichen Engagements im Rahmen des Projekts.

Quelle