Audi übernimmt Sauber-Team und startet mit ehrgeizigem Formel-1-Plan bis 2030

Audi-Chef: Formel-1-Titel ab 2030 im Visier - Audi übernimmt Sauber-Team und startet mit ehrgeizigem Formel-1-Plan bis 2030
Audi übernimmt das Schweizer Sauber-Team und formt es zur Werkmannschaft
Audi hat die Führung des Schweizer Sauber-Teams übernommen und es zur vollwertigen Werkmannschaft für die Saison 2023 umgestaltet. Der deutsche Automobilhersteller strebt an, bis 2028 konkurrenzfähig zu sein und ab 2030 um Weltmeistertitel mitzukämpfen – trotz der aktuellen Herausforderungen in der Branche und der bevorstehenden technischen Regeländerungen.
Hinter Audis Formel-1-Projekt steht ein starkes Team: Mattia Binotto, ehemaliger Teamchef von Ferrari, leitet nun das Audi-F1-Projekt und überwacht die Entwicklungsarbeiten. Jonathan Wheatley fungiert als Teamchef und CEO des Audi-Formel-1-Teams, während Oliver Hoffmann die Gesamtverantwortung für das Engagement in der Formel 1 trägt. Auf höchster Ebene begleitet Audi-CEO Gernot Döllner das Projekt.
Trotz der branchenweiten Herausforderungen und der neuen technischen Vorschriften, die ab nächstes Jahr in Kraft treten, sieht Audi seinen Einstieg in die Formel 1 als zeitlich gut gewählt an. Das Unternehmen plant, ab 2030 um die Meisterschaft mitzufahren – mit einer Vorbereitungsphase von 115 Tagen zwischen dem offiziellen Einstieg und dem ersten Grand Prix in Melbourne.
Mit dem Audi R26 Concept hat der Konzern bereits einen Ausblick auf das Design seines zukünftigen Formel-1-Boliden gegeben. Mit einem erfahrenen Führungsteam und einer klaren Vision ist Audi bereit, in der Welt der Formel 1 nachhaltig Akzente zu setzen.