Australischer Investor kauft 20.000 Hektar ostdeutsches Ackerland – und löst Debatte aus

Kritik am Kauf groÃflächiger Agrarbereiche in Ostdeutschland - Australischer Investor kauft 20.000 Hektar ostdeutsches Ackerland – und löst Debatte aus
Ein großer Landkauf in Ostdeutschland sorgt für Aufsehen, nachdem ein australischer Investor über 20.000 Hektar Ackerland erworben hat. Der Verkauf der Deutsche Agrar Holding (DAH) an Igneo Infrastructure Partners stellt die erste Transaktion dieser Größenordnung in der Region dar. Kritiker befürchten, dass dies die lokale Landwirtschaft grundlegend verändern könnte, während Behörden betonen, die Auswirkungen blieben begrenzt.
Die Übernahme wurde im November 2023 bekannt gegeben, als die in Brandenburg ansässige Agrar- und Energiegesellschaft DAH ihre Übernahme durch Igneo Infrastructure Partners bestätigte. Durch den Deal gelangen ausgedehnte landwirtschaftliche Flächen unter ausländische Kontrolle – ein Schritt, der auf scharfe Kritik stößt.
Mit dem Geschäft gehen nun mehr als 20.000 Hektar ostdeutsches Ackerland in australischen Besitz über. Zwar versichern sowohl das zuständige Ministerium als auch die DAH, dass die lokalen Agrarstrukturen erhalten bleiben, doch Kritiker warnen weiterhin vor möglichen langfristigen Risiken. Die Diskussion spiegelt größere Bedenken hinsichtlich ausländischer Investitionen im Agrarsektor der Region wider.
