07 April 2026, 12:06

Baden-Württemberg erlebt dritte Rezession in Folge – Industrie und Bauwirtschaft brechen ein

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt nach Branche, mit Abschnitten, die die wirtschaftliche Erholung und den Erholungsfortschritt anzeigen, begleitet von Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsraten zusammenfasst.

Baden-Württemberg erlebt dritte Rezession in Folge – Industrie und Bauwirtschaft brechen ein

Die Wirtschaft Baden-Württembergs ist 2023 erneut geschrumpft – das dritte Jahr in Folge mit einer Rezession. Das südwestdeutsche Bundesland erzielte eine Wirtschaftsleistung von 667,1 Milliarden Euro, was fast 15 Prozent der deutschen Gesamtleistung entspricht. Dennoch lag seine Wachstumsrate auf dem vorletzten Platz im Vergleich aller Bundesländer.

Das letzte Mal, dass die Region ein Wirtschaftswachstum verzeichnete, war 2022 mit einem bescheidenen Anstieg von 0,2 Prozent. Seither kämpfen zentrale Branchen mit Rückgängen. Besonders hart traf es 2023 die Industrie: Hier sank die Produktion real um 2,6 Prozent. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang.

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Ein kleiner Lichtblick waren die Dienstleistungsbranchen, die um 0,4 Prozent wuchsen. Doch dieser Zuwachs reichte nicht aus, um die Verluste in anderen Bereichen auszugleichen. Unterdessen verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von 1,4 Prozent das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Das Saarland schnitt am schlechtesten ab – hier schrumpfte die Wirtschaft um 0,9 Prozent.

Baden-Württemberg steht nun vor drei Jahren ununterbrochenen Wirtschaftsrückgangs. Die Leistung von 2023 katapultiert das Land auf einen der letzten Plätze im Bundesländer-Ranking. Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Probleme in Industrie und Baugewerbe.

Quelle