Baden-Württemberg fördert Start-ups mit 9,4 Millionen Euro für Innovationen bis 2028
Leon SchulzBaden-Württemberg fördert Start-ups mit 9,4 Millionen Euro für Innovationen bis 2028
Baden-Württemberg investiert 9,4 Millionen Euro in den Ausbau der Innovationsinfrastruktur der Region. Die Fördermittel sollen Engpässe bei Einrichtungen für Start-ups und akademische Ausgründungen beheben – mit besonderem Fokus auf Freiburg und Weil am Rhein. Die Projekte laufen bis Ende 2028 und werden aus Landes- und EU-Mitteln finanziert.
Freiburg erhält rund zwei Millionen Euro für die Erweiterung des BioTechParks. Mit den Geldern entstehen neue Büro- und Laborflächen, um den Mangel an geeigneten Räumlichkeiten für junge Unternehmen zu beheben. Damit soll die Position der Stadt in den Bereichen Biotechnologie und Forschung gestärkt werden.
Weil am Rhein sichert sich über 350.000 Euro für das Projekt „Green Office Kesselhaus“. Die Initiative umfasst moderne Arbeitsplätze und digitale Infrastruktur, die Unternehmen den Zugang zu zukunftsweisenden Technologien erleichtern soll. Beide Vorhaben helfen Betrieben, KI, Automatisierung und digitale Werkzeuge besser zu nutzen.
Ziel der übergreifenden Initiative ist es zudem, regionale Netzwerke zu stärken und Innovationen zu beschleunigen. Durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen will das Land strukturellen Wandel in Schlüsselbranchen vorantreiben.
Die 9,4 Millionen Euro fließen bis 2028 in die Projekte und kombinieren Landesmittel mit Fördergeldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Ausbau der Standorte in Freiburg und Weil am Rhein soll Start-ups bessere Rahmenbedingungen bieten und den technologischen Fortschritt in der Region beschleunigen.






