Berichte: Berliner Abgeordnete erhalten ab Januar 477 Euro mehr Zulage

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Die Gehälter der Berliner Abgeordneten steigen zum nächsten Jahr automatisch. Die Erhöhung erfolgt im Rahmen einer regulären Anpassung, die an die Lohnentwicklung geknüpft ist – eine politische Entscheidung war dafür nicht nötig.
Ab dem 1. Januar 2026 erhalten die Parlamentarier im Berliner Abgeordnetenhaus ein monatliches Grundgehalt von 8.161 Euro. Das entspricht einem Plus von 6,2 Prozent gegenüber den bisherigen 7.684 Euro. Die Anpassung orientiert sich am Nominallohnindex, einem Lohnindex, den das Statistische Amt Berlin-Brandenburg berechnet.
Betroffen von der Erhöhung sind nicht nur die Gehälter, sondern auch weitere Zuschüsse. Die Bürokostenpauschale steigt um 2,3 Prozent auf 3.304 Euro monatlich. Auch die Mittel für die Beschäftigung von Mitarbeitenden werden angehoben – auf 8.057 Euro pro Monat. Grundlage für die Änderungen ist das Landesabgeordnetengesetz, das die Bezüge der Politiker an die allgemeine Lohnentwicklung koppelt. Wie die B.Z. und der Tagesspiegel berichten, basiert die Anpassung je nach Quelle auf Daten aus dem dritten Quartal 2024 oder 2025. Kein einzelner Politiker oder eine Partei hat über die Erhöhung abgestimmt – sie erfolgte automatisch aufgrund des bestehenden gesetzlichen Mechanismus.
Die neuen Sätze gelten ab Beginn des Jahres 2026. Die Abgeordneten erhalten dann höhere Grundgehälter, Büromittel und Personalzuschüsse – ohne dass es dafür weiterer Beschlüsse bedarf. Die Anpassung folgt dem üblichen Verfahren zur Angleichung der öffentlichen Gehälter in Berlin.