Berliner Großprozess: Wie 5,6 Millionen Euro aus einem Geldtransporter verschwanden
Leon SchulzBerliner Großprozess: Wie 5,6 Millionen Euro aus einem Geldtransporter verschwanden
Spektakulärer Prozess in Berlin: Drei Männer wegen 5,6-Millionen-Euro-Diebstahls angeklagt
Diese Woche hat vor dem Landgericht Berlin ein aufsehenerregender Prozess gegen drei Männer begonnen, die beschuldigt werden, im Dezember 2025 insgesamt 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Die Verhandlung wurde am Dienstag, dem 10. März 2026, eröffnet; die Staatsanwaltschaft strebt die Rückgewinnung der erbeuteten Millionen an.
Der Coup ereignete sich am 21. Dezember 2025, als die drei Tatverdächtigen – 28, 29 und 37 Jahre alt – laut Anklage in den Tresor des Unternehmens eindrangen. Zwei der Männer waren zum Zeitpunkt der Tat bei der betroffenen Firma beschäftigt, was Fragen zur internen Sicherheit aufwirft. Nach dem Raub wurde die Beute aufgeteilt und an verschiedenen Verstecken deponiert.
Die Staatsanwaltschaft hat bereits die Beschlagnahmung von rund 2,1 Millionen Euro beantragt, die bereits aufgespürt werden konnten. Zudem wird die Einziehung weiterer 3,4 Millionen Euro gefordert, die mutmaßlich mit der Straftat in Verbindung stehen. Der Prozess soll bis zum 28. April 2026 dauern, während die Ermittler die genauen Umstände des Überfalls rekonstruieren.
Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten empfindliche Strafen, darunter der vollständige Verlust der sichergestellten Gelder. Das Gericht muss nun prüfen, ob die Beweise die Vorwürfe des Diebstahls und der Geldwäsche stützen. Ein Urteil wird erst zum Abschluss der Verhandlung im nächsten Monat erwartet.






