15 April 2026, 06:09

Betrüger überlisten Autohandel mit digitalen Tricks und falschen Identitäten

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Betrüger überlisten Autohandel mit digitalen Tricks und falschen Identitäten

Betrug im deutschen Autohandel nimmt zu – und wird immer schwerer zu erkennen

Im deutschen Gebrauchtwagenhandel häufen sich Betrugsfälle, die mit digitalen Tricks, gefälschten Identitäten und gestohlenen Firmennamen sowohl Käufer als auch Verkäufer täuschen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) warnt Autohäuser und Werkstätten vor den wachsenden Risiken und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Betrüger setzen zunehmend auf raffinierte Methoden, um gewerbliche Unternehmen ins Visier zu nehmen. Gefälschte Händlerprofile, manipulierte Online-Anzeigen und gefälschte Zahlungsbestätigungen gehören zu den jüngsten Fällen. Einige Kriminelle inserieren Fahrzeuge sogar unter den Namen renommierter Autohäuser, die diese Fahrzeuge nie besessen haben.

Hinter den Betrugsmaschen stecken oft internationale Netzwerke, die digitale Werkzeuge gezielt ausnutzen. Gestohlene Identitäten, geklonte Websites und gefälschte Dokumente machen die Betrugsversuche auf den ersten Blick kaum erkennbar. Neben falschen Angeboten zählen auch das Verschweigen von Mängeln oder der Missbrauch echter Firmenangaben zu den gängigen Taktiken, um Vertrauen vorzutäuschen.

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ZDK-Präsident Thomas Peckruhn betont die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Strafverfolgungsbehörden. Ohne strengere Kontrollen werde sich das Problem weiter verschärfen, warnt er. Autohäuser werden aufgefordert, interne Prüfverfahren zu verschärfen, Geschäftspartner gründlicher zu überprüfen und sichere Zahlungsprozesse einzuführen, um Risiken zu minimieren.

Angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Autohandel müssen Unternehmen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Durch verbesserte Überprüfungsverfahren und eine engere Kooperation mit den Behörden können sich Händler besser schützen. Der ZDK setzt sich weiterhin für ein gemeinsames Vorgehen gegen die organisierten kriminellen Strukturen ein.

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