BFC Dynamo triumphiert nach 6:3-Drama und zieht ins Berliner Pokalfinale ein
Leon SchulzBFC Dynamo triumphiert nach 6:3-Drama und zieht ins Berliner Pokalfinale ein
BFC Dynamo sichert sich mit 6:3 nach Verlängerung dramatischen Sieg gegen Sparta Lichtenberg und zieht ins Berliner Pokalfinale ein
In einem spektakulären Spiel mit roten Karten, Zuschauerausschreitungen und einem Hattrick setzte sich der BFC Dynamo schließlich in der Verlängerung mit 6:3 gegen Sparta Lichtenberg durch und qualifizierte sich damit für das Finale des Berliner Pokals.
Die Partie begann furios: Bereits in der 7. Minute brachte Levin Mattmüller den BFC Dynamo mit 1:0 in Führung. Sparta Lichtenberg konterte jedoch – Dominic Schmüser und Berkin Tonk trafen für ihre Mannschaft, die sich so eine 2:1-Führung erarbeitete.
Bis zur 89. Minute blieb es eng, doch dann glich Lloyd-Addo Kuffour für Dynamo aus und erzwang damit die Verlängerung. Allerdings musste das Spiel für elf Minuten unterbrochen werden, nachdem es außerhalb des Stadions zu Ausschreitungen und Pyrotechnik-Einsätzen gekommen war.
In der Verlängerung sah Spartas Kapitän Ömer Toktumur in der 109. Minute die Rote Karte, wodurch seine Mannschaft in Unterzahl geriet. Marko Trojanovic schoss Sparta kurzzeitig mit 3:2 wieder in Führung, doch Dynamo drehte das Spiel entscheidend: Leander Fritzsche erzielte einen Hattrick, Rufat Dadashov steuerte ein weiteres Tor bei – am Ende stand ein 6:3-Sieg für Dynamo.
Im Finale des Berliner Pokals trifft der BFC Dynamo nun am 23. Mai im Mommsenstadion auf die VSG Altglienicke.
Mit diesem Erfolg geht Dynamo gestärkt in die nächste Herausforderung gegen Altglienicke. Die Leistung in der Verlängerung – inklusive Hattrick und einer späten Roten Karte für den Gegner – besiegelte den Finaleinzug. Die Partie unterstrich zudem die emotionale Intensität des Wettbewerbs, zu der auch die Zuschauerausschreitungen beitrugen.






