17 March 2026, 18:07

Blutige Messerattacke in Flensburg: 17-Jähriger schwer verletzt nach Jugendschlägerei

Polizeiauto vor einem Backsteingebäude mit einem Mast im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund geparkt, möglicherweise an einer Schule nach einem Messerangriff.

Messerstecherei in Flensburg - 17-Jähriger Verletzter - Blutige Messerattacke in Flensburg: 17-Jähriger schwer verletzt nach Jugendschlägerei

Gewalttätige Auseinandersetzung in Flensburg: 17-Jähriger mit schweren Stichverletzungen

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An einem Werktagnachmittag ist es in Flensburg zu einer brutalen Schlägerei zwischen etwa 30 Jugendlichen gekommen. Bei dem Vorfall in der Nähe der Innenstadt erlitt ein 17-Jähriger schwere Messerstiche. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden.

Der Zwischenfall begann kurz vor 15:45 Uhr in einer Tiefgarage im Zentrum Flensburgs. Innerhalb der Gruppe kam es zu mehreren Handgreiflichkeiten, wobei nach Angaben von Augenzeugen einige Beteiligte mit Messern bewaffnet waren. Ein Jugendlicher erlitt tiefe Schnittwunden an beiden Unterarmen und musste notoperiert werden. Mittlerweile wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

Zeugen berichteten zudem von einer weiteren Auseinandersetzung in der Nähe des Busbahnhofs, bei der angeblich ein Schlagring eingesetzt wurde. Viele der Beteiligten flüchteten, bevor die Beamten eintrafen. Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot und setzte Streifenwagen von Bundes- und Landespolizei ein, um das Gelände abzusichern.

Fünf Personen wurden vorläufig zur Befragung festgenommen. Die Ermittler haben anhand von Zeugenaussagen bereits Spuren zu möglichen Tatverdächtigen gesammelt. Bisher gab es jedoch keine Festnahmen.

Die Untersuchungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Polizei ruft alle auf, die den Vorfall beobachtet haben, sich mit Informationen zu melden. Jugendgewalt in Flensburg folgt einem Muster, das in den vergangenen fünf Jahren auch in anderen Teilen Schleswig-Holsteins zu beobachten war. Zwar gibt es Schwankungen, doch im Vergleich zum Landesdurchschnitt verzeichnet die Stadt keinen deutlichen Anstieg der Vorfälle.

Quelle