Bochums Pokal-Traum endet nach Roter Karte und Eigentor gegen Stuttgart

Eigentor und Platzverweis für Bochums Absturz: VfB zieht ins Cup-Viertelfinale ein - Bochums Pokal-Traum endet nach Roter Karte und Eigentor gegen Stuttgart
Bochum scheitert im DFB-Pokal nach 0:2 gegen Stuttgart im Achtelfinale
Im Ruhrstadion erlebte der VFL Bochum ein enttäuschendes Ausscheiden aus dem DFB-Pokal. Vor über 25.000 Zuschauern unterlag die Mannschaft den Gästen aus Stuttgart mit 0:2 – eine Partie, die von einer Roten Karte, einem Eigentor und einer überlegenen Leistung der Schwaben geprägt war. Die Hausherren fanden kaum Lücken in der gut organisierten Stuttgarter Abwehr.
Der Abend begann für Bochum denkbar schlecht: Philipp Strompf lenkte den Ball in der ersten Halbzeit unglücklich ins eigene Tor. Noch vor der Pause verschlimmerte sich die Situation für den Verteidiger, als der Schiedsrichter nach VAR-Prüfung die Rote Karte zeigte. Mit nur noch zehn Mann gestaltete sich die Aufgabe für die Bochumer noch schwieriger.
Stuttgart zog nach der Pause mit dem 0:2 durch Deniz Undav davon und festigte damit die Hoffnungen auf ein weiteres Finale in Berlin. Auch Ersatztorhüter Fabian Bredlow glänzte mit mehreren starken Paraden und vereitelte so jeden Ansatz einer Bochumer Aufholjagd.
Trotz eisiger Temperaturen ließ Trainer Uwe Rösler seine Spieler in kurzen Hosen auflaufen. Die Mannschaft kämpfte um den Anschlusstreffer, doch die Chancenverwertung blieb aus. Stuttgarts Coach Sebastian Hoeneß hatte unterdessen seine Startelf rotiert – doch seine Mannschaft blieb bis zum Schlusspfiff souverän und kontrollierte das Spiel.
Mit der Niederlage endet Bochums Pokalreise, während die Stuttgarter ins Viertelfinale einziehen. Ex-Profi Simon Zoller, heute Funktionär beim 1. FC Kaiserslautern, verfolgte die Partie von der Tribüne aus. Dank einer disziplinierten Leistung und entscheidender Paraden sicherte sich der VfB Stuttgart den Einzug in die nächste Runde.