18 April 2026, 14:11

Brandenburgs Bildungsminister tanzt mit Schülern – und spricht über Lehrkräftemangel

Schwarzes und weißes Foto von Kindern in Schuluniformen, die in einem Raum mit einem Kreuzsymbol an der Wand, Glastüren mit Vorhängen und Deckenlampen tanzen.

Brandenburgs Bildungsminister tanzt mit Schülern – und spricht über Lehrkräftemangel

Brandenburgs neuer Bildungsminister Gordon Hoffmann sorgte diese Woche mit einem ungewöhnlichen Auftritt bei einer Schülerdemonstration für Aufmerksamkeit. Statt einer offiziellen Rede schloss er sich den Jugendlichen vor dem Landtag an – und tanzte mit ihnen zu einem Lied über die Unterstützung von Schulen. Der Auftritt fällt in eine Zeit, in der das Land mit Rekordschülerzahlen und einem massiven Lehrkräftemangel im kommenden Jahr konfrontiert ist.

Bei der Kundgebung hielten Schüler Plakate hoch, darunter eines mit der Aufschrift: "Zerstücktelt nicht unsere Zukunft!". Hoffmann hielt sich nicht abseits, sondern mischte sich unter die Menge, hörte ihren Sorgen zu und zeigte sich schließlich sogar tanzend zu einem Song, dessen Text sich für mehr Bildungsfinanzierung einsetzt.

In einer Ansprache an die Demonstranten betonte Hoffmann die bevorstehenden Herausforderungen. Er räumte ein, dass Brandenburg vor dem größten Lehrkräftemangel seiner Geschichte stehe – bei gleichzeitig höchster Schülerzahl aller Zeiten. Dennoch versicherte er: "Wir kämpfen für eure Schulen."

Der Minister rief zudem zur Einheit auf und sagte zu den Schülern: "Gemeinsam werden wir dafür kämpfen, dass ihr die Chancen bekommt, die ihr verdient." Sein Engagement fällt in die Amtszeit der neuen SPD/CDU-Koalition, die die Schaffung von 250 zusätzlichen Lehrerstellen angekündigt hat. Damit soll die Belastung an überlasteten Schulen verringert werden, doch Kritiker halten die Maßnahmen für unzureichend.

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Hoffmanns Auftritt verband Solidarität mit Handlungswillen, da er direkt mit den jungen Protestierenden ins Gespräch kam. Der Koalitionsplan für 250 neue Lehrkräfte ist ein erster Schritt zur Bewältigung der Krise. Angesichts steigender Schülerzahlen und verschärften Personalmangels wird sich jedoch im kommenden Schuljahr zeigen, ob die getroffenen Maßnahmen ausreichen.

Quelle