Brandenburgs Schulen kämpfen mit Rekord-Schülerzahlen und massivem Lehrermangel
Jonas SchulteBrandenburgs Schulen kämpfen mit Rekord-Schülerzahlen und massivem Lehrermangel
Brandenburg steht vor dem bisher härtesten Schuljahr. Rekordhohe Schülerzahlen treffen auf den größten Lehrkräftemangel in der Geschichte der Region. Durch Haushaltskürzungen und unbesetzte Stellen hat sich die Krise weiter verschärft.
Das aktuelle Schuljahr begann bereits mit zu wenig Lehrpersonal. Nun sieht der Haushalt 2025 den Wegfall von 345 Vollzeitstellen vor – eine Maßnahme, die die Einstellung vieler Quereinsteiger blockiert und die Personalknappheit verschlimmert.
Seit Ende letzten Jahres müssen die meisten Lehrkräfte eine zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche übernehmen. Dennoch räumt Bildungsminister Gordon Hoffmann ein, dass er für das kommende Schuljahr keine vollständige Besetzung der Pflichtklassen garantieren kann. Gleichzeitig kündigte er Reformen an, um die Lese- und Rechenkompetenzen der Schüler zu verbessern.
Im neuen Schuljahr erreichen die Schülerzahlen in Brandenburg einen historischen Höchststand – bei gleichzeitig dramatischem Personalmangel. Mit weniger Lehrkräften und knapperen Budgets stehen die Schulen vor enormen Herausforderungen, um den vollen Lehrplan umzusetzen. Die geplanten Reformen des Ministers zielen zwar auf die Schließung von Kompetenzlücken ab, doch das Personalproblem bleibt ungelöst.






