Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Innovative Lehre und bahnbrechende Forschung ausgezeichnet
Leon SchulzBrandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Innovative Lehre und bahnbrechende Forschung ausgezeichnet
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Wissenschaftspreise Brandenburg 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Leistungen in Lehre und Forschung in der gesamten Region. Zu den Preisträgern zählen Lehrende und Forscherinnen der Universitäten Potsdam und Eberswalde.
Vier mit jeweils 10.000 Euro dotierte Lehrpreise gingen an innovative Lehrkonzepte. Die Universität Potsdam wurde für ein Programm ausgezeichnet, das wirtschaftliche Themen anhand von Kinderbüchern analysiert. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) erhielt gleich drei Lehrpreise. Ihre prämierten Projekte beschäftigten sich mit Agroforstwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen erhielten jeweils 20.000 Euro. Jaya Bharti wurde für ihre Forschung zu nachhaltiger Wasserstoffperoxid-Herstellung geehrt, Jana Weiß für ihre Studie zu Klassenidentität und sozialen Spaltungen in der Literatur.
Schüle bezeichnete die Preisträger als „Lehrende, die über die Grenzen ihres Fachs hinausdenken“. Die Auszeichnungen unterstreichen Brandenburgs Engagement für interdisziplinäre Lehre und Forschung. Die geförderten Projekte werden weitere Arbeiten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Literatur und Bildung vorantreiben. Die Preisträger nutzen die Mittel, um ihre akademischen Beiträge auszubauen.






