Brandsaison in Sachsen-Anhalt größer, aber Auswirkungen der Trockenheit nehmen ab

Brandsaison in Sachsen-Anhalt größer, aber Auswirkungen der Trockenheit nehmen ab
Sachsen-Anhalts Wälder erleben eine anspruchsvolle Waldbrandsaison – doch Dürreschäden und Höchstalarme gehen zurück Die von Waldbränden betroffenen Flächen in Sachsen-Anhalt haben sich in diesem Jahr deutlich ausgedehnt, vor allem aufgrund eines Großbrands. Gleichzeitig verzeichnet die Region weniger dürrebedingte Schäden und einen Rückgang bei der Ausrufung der höchsten Warnstufe. Im Vergleich zum Vorjahr ist die von Waldbränden heimgesuchte Fläche gewachsen, was maßgeblich auf einen großflächigen Brand zurückzuführen ist. Zugleich litten Sachsen-Anhalts Wälder in diesem Jahr weniger unter Dürrefolgen als in den Jahren zuvor. Die höchste Warnstufe 5 wurde in diesem Jahr seltener aktiviert. In einem durchschnittlichen Waldbrandjahr brennt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld meist eine Fläche von knapp 50 Hektar ab. In diesem Jahr ging der Landkreis Harz mit seinen Löschflugzeugen früher als üblich in die Winterpause. Bisher wurde die Warnstufe 5 in diesem Jahr 80-mal ausgerufen – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu bis zu 213 Mal in den Vorjahren. 2025 hatte ein Waldbrand in der Gemeinde Jütrichau fast 50 Hektar Wald zerstört. Die Brandursache ist bis heute ungeklärt; die Ermittlungen der Polizei laufen noch. Obwohl Sachsen-Anhalts Wälder eine intensivere Brandsaison mit einem Großbrand und größeren betroffenen Flächen erlebten, gab es weniger Dürreschäden und seltener die höchste Warnstufe. Die Ursache für den Brand in der Gemeinde Jütrichau im Jahr 2025 bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.