Bremen bekommt erstmals eine Innensenatorin – Mäurers Vermächtnis und Högls Start

Admin User
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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Maurers Lektion: 'Dranbleiben und nicht entmutigen lassen' - Bremen bekommt erstmals eine Innensenatorin – Mäurers Vermächtnis und Högls Start

Maurers Lehre: „Dranbleiben und sich nicht abschrecken lassen“

Bremen – Ulrich Mäurer, Bremer Innensenator mit langer Amtszeit, scheidet nächste Woche nach fast 16 Jahren im Amt aus. Der 74-jährige Jurist, der auch den Vorsitz der Innenministerkonferenz Deutschlands innehat, übergibt das Amt an Eva Högl – erstmals wird damit eine Frau die Innenbehörde des Stadtstaates leiten. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Bremen sich auf die nächste Bürgerschaftswahl im Frühjahr 2027 vorbereitet.

Mäurer hatte das Amt des Senators für Inneres und Sport 2008 übernommen. Während seiner Amtszeit betonte er stets Durchhaltevermögen als Schlüssel zum politischen Erfolg – etwa in seinem jahrelangen Ringen um die Übernahme von Polizeikosten bei Fußballspielen durch die Deutsche Fußball Liga (DFL). Anfangs scheiterten seine Versuche, die Liga an den Ausgaben zu beteiligen. Doch nach beharrlichen Bemühungen erzielte er schließlich einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht, das Bremen erlaubte, die finanzielle Last umzuverlagern.

Mit Eva Högl übernimmt erstmals eine Frau das Amt der Bremer Innensenatorin. Ihre Ernennung folgt auf Mäurers lange Karriere, die sowohl lokale Führung als auch bundesweiten Einfluss prägte. Angesichts der anstehenden Wahlen 2027 markiert der Wechsel den Beginn einer neuen Phase in der politischen Landschaft Bremens.