Bremen führt Bundesrat an – mit klarem Fokus auf soziale Gerechtigkeit bis 2026

Bovenschulte wünscht sich 'mehr Gerechtigkeit' zu Weihnachten - Bremen führt Bundesrat an – mit klarem Fokus auf soziale Gerechtigkeit bis 2026
Bremen übernimmt Bundesratspräsidentschaft mit Fokus auf soziale Gerechtigkeit
Bremen, das kleinste Bundesland Deutschlands, hat am 1. November 2025 turnusgemäß den Vorsitz im Bundesrat übernommen. Unter dem Motto „Viele Stärken – ein Land“ setzt sich Bürgermeister Andreas Bovenschulte besonders für den Abbau sozialer Ungleichheit ein. Er rief zu einem gemeinsamen Engagement auf, um die Vermögenskluft im Land zu verringern.
An seiner Seite vertreten Finanzsenator Björn Fecker und Staatsrätin Nancy Böhning, die als Bremer Landesvertreterin bei der Bundesregierung fungiert, das Bundesland im Bundesrat. Die Amtszeit erstreckt sich bis 2026, wobei Bovenschulte selbst das Amt des Bundesratspräsidenten innehat.
Der Bürgermeister betont seit Langem die Dringlichkeit, die wirtschaftlichen Disparitäten in Deutschland anzugehen. Er verwies darauf, dass die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens besitzen. Diese Schieflage gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt und untergrabe demokratische Werte, so Bovenschulte. Besonders in der Weihnachtszeit gerieten benachteiligte Gruppen in den Fokus: Viele Kinder und Rentner mit kleinen Bezügen könnten sich kaum das Nötigste leisten, gab er zu bedenken. Die Überwindung dieser Kluft sei eine Priorität, um Wohlstand gerechter zu verteilen. Doch es gehe nicht nur um finanzielle Ungleichheit, sondern auch um faire Chancen für alle. Nur mit einem gemeinsamen Kraftakt lasse sich das Bundesland so voranbringen, dass alle davon profitierten, unterstrich er.
Die Bremer Bundesratspräsidentschaft dauert bis Ende 2026 an, mit Bovenschulte an der Spitze. Im Mittelpunkt stehen weiterhin der Kampf gegen Vermögensungleichheit und die Unterstützung derer, die vom wirtschaftlichen Aufschwung abgehängt wurden. Die Führung des Bundeslands will das Motto in die Tat umsetzen – für eine ausgewogenere Zukunft Deutschlands.
