BSW-Partei löst in Halle mit Euro-Skepsis und Pro-Russland-Vorwürfen Kontroversen aus

Admin User
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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

BSW-Partei löst in Halle mit Euro-Skepsis und Pro-Russland-Vorwürfen Kontroversen aus

Die Kleinpartei BSW unter der Führung von Sahra Wagenknecht sorgt in Halle für Kontroversen. Die Vorwürfe reichen von EU-Skepsis über Verbindungen zur DDR-Vergangenheit bis hin zu angeblichen prorussischen Tendenzen. Kritiker stempeln die BSW als pseudopolitische Gruppierung ab, die den Bürgern "Sand in die Augen streue". Ihnen wird vorgeworfen, euroskeptisch zu sein und alte Linke sowie DDR-Funktionäre in ihren Reihen zu vereinen. Manche ziehen sogar Parallelen zur AfD und werfen der Partei vor, kein wirtschaftlich tragfähiges Programm zu besitzen. Zudem steht die BSW in der Kritik, mit russlandfreundlichen Positionen dem Kreml in die Hände zu spielen. Trotz dieser Vorwürfe ist die Partei weder im Halleschen Stadtrat vertreten noch hat sie Einfluss auf Bundes- oder Landespolitik. Moniert wird außerdem, dass sie keine Haushaltsvorschläge unterbreitet und eine zu russlandnahe Haltung einnimmt. Auch die Haltung der BSW zum militärischen Aufbau wird hinterfragt. Während ein Kommentator darauf hinweist, dass Deutschlands Rüstungsausgaben über neue Schulden und einen Sondervermögenstopf finanziert werden, wirft man der BSW vor, in einer Scheinwelt zu leben und die Notwendigkeit militärischer Stärke zur Abwehr wirtschaftlicher und territorialer Bedrohungen nicht zu erkennen.