BSW startet mit neuem Namen und wachsender Basis in die Zukunft

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Eine Konferenzszene mit Sitzenden, die einer Bühne zugewandt sind, auf der eine Diskussion zwischen Medienvertretern und -eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

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Magdeburg, 6. Dezember 2025

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat nach einem Parteitagsbeschluss eine umfassende Neuausrichtung angekündigt. Ab dem 1. Oktober 2026 wird es offiziell unter dem Namen Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft firmieren – die Abkürzung BSW bleibt jedoch erhalten. Die Entscheidung folgt monatelangen Debatten und einem deutlichen Mitgliederschub: Allein in diesem Jahr stieg die Zahl der Mitglieder von 2.000 auf 11.200 an.

Auf dem Parteitag sprach sich eine deutliche Mehrheit für den neuen Namen Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft aus, nachdem Alternativen wie Bürger schaffen Wandel oder Bündnis Sozialer Weg abgelehnt worden waren. Die Delegierten betonten die Notwendigkeit eines klareren Profils, wollten aber an der eingängigen BSW-Abkürzung festhalten. Die Umstellung wird in etwas mehr als zwei Jahren wirksam, um der Partei ausreichend Zeit für die Anpassung von Markenauftritt und politischer Kommunikation zu geben.

Das BSW geht nun mit einem neuen Namen, einer wachsenden Basis und einem anstehenden Rechtsstreit in die Zukunft. Sollte die Partei vor Gericht erfolgreich sein, könnte sie die Machtverhältnisse im Bundestag neu ordnen. Derzeit konzentrieren sich die Verantwortlichen jedoch auf Konsolidierung – sowohl in der Außenwirkung als auch in der politischen Strategie.