Bundesländer lehnen milliardenschwere Kürzungen für Krankenhäuser ab

Bundesländer gegen Kliniksparpaket - Gerlach fordert Verbesserung - Bundesländer lehnen milliardenschwere Kürzungen für Krankenhäuser ab
Die Bundesländer haben sich gegen die Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen gestellt. Der Bundesrat, der alle 16 Länder vertritt, bereitet sich darauf vor, Nachbesserungen bei den geplanten Kürzungen zu fordern. Besonders stark betroffen wären die Krankenhäuser, die mit jährlichen Einsparungen von insgesamt 1,8 Milliarden Euro rechnen müssen.
Die Bundesregierung will die Ausgaben im Gesundheitsbereich um jährlich 2 Milliarden Euro reduzieren. Davon entfielen 1,8 Milliarden Euro auf die Krankenhäuser. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zeigt, dass bereits jetzt drei Viertel der Kliniken defizitär arbeiten.
Die Entscheidung des Bundesrats über die Einsetzung eines Vermittlungsausschusses wird über das weitere Vorgehen bei den Sparplänen entscheiden. Sollte der Ausschuss einberufen werden, würde er Änderungen am Gesetzesentwurf aushandeln. Krankenhäuser und Landesvertreter lehnen die geplanten jährlichen Kürzungen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro weiterhin ab.
