19 April 2026, 06:05

Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser mit fünf Migranten auf der A4

Eine belebte Straße mit einem geparkten Polizeiwagen, Fördernde mit Taschen, fahrende Fahrzeuge, Gebäude mit Fenstern und Plakaten, Laternenmäste, Verkehrsampeln und ein bewölkter Himmel.

Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser mit fünf Migranten auf der A4

Die Bundespolizei hat auf der Autobahn A4 bei Görlitz einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am 24. März 2026, als Beamte einen in Tschechien zugelassenen BMW der 3er-Reihe mit fünf undokumentierten Migranten an der Bordsteinkante stoppten. Dem Fahrer wird nun vorgeworfen, die illegale Einreise nach Deutschland ermöglicht zu haben.

Der Festgenommene ist ein 37-jähriger Mongole mit gültiger Aufenthaltserlaubnis in der Tschechischen Republik. Er transportierte fünf Migranten aus der Mongolei, darunter ein Kleinkind, das im Fahrzeug nicht gesichert war. Vier der Insassen besaßen keine gültigen Papiere, die ihnen einen Aufenthalt in Deutschland gestatten würden.

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Die Migranten waren zuvor illegal ins Land eingereist, nachdem ihre vorläufigen Aufenthaltstitel abgelaufen waren. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um die Hintermänner des Schleusungsrings zu identifizieren. Zudem wird geprüft, ob der Fahrer für seine Rolle eine Bezahlung erhalten hat.

Bisher wurden gegen den Mann keine weiteren Zwangsmaßnahmen wie Untersuchungshaft verhängt.

Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Migration und Menschenhandel entlang wichtiger Verkehrsrouten zu bekämpfen. Die Ermittlungen gegen den Fahrer laufen weiter; mit weiteren rechtlichen Schritten ist zu rechnen. Die Behörden sammeln weiterhin Beweise, um das größere Netzwerk hinter dem Schleusungsversuch aufzudecken.

Quelle