BVB setzt Schlotterbeck Frist – oder droht ein Wechsel zu Bayern München?

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BVB setzt Schlotterbeck Frist – oder droht ein Wechsel zu Bayern München?

Sammer zu BVBs Pokerspiel mit Schlotterbeck: "Fristen setzen"

Teaser: Der Vertrag des Nationalspielers in Dortmund läuft 2027 aus. Eine Einigung auf eine Verlängerung steht noch aus. BVB-Berater Matthias Sammer hat dazu eine klare Meinung.

Borussia Dortmund verhandelt weiterhin mit Verteidiger Nico Schlotterbeck über einen neuen Vertrag. Da sein aktueller Vertrag im Juni 2027 ausläuft, gibt es bisher keine Einigung. Gerüchten zufolge hat auch der FC Bayern München Interesse signalisiert – was den Druck auf die Gespräche erhöht.

Die Dortmunder Führung um Sportdirektor Sebastian Kehl, Berater Matthias Sammer und Club-Legende Lars Ricken ist direkt in die Verhandlungen eingebunden. Auch Mannschaftskapitän Marco Reus wirbt persönlich dafür, dass Schlotterbeck bleibt. Trotz aller Bemühungen gab es bisher keinen Durchbruch.

Sammer rät dem Verein, dem Spieler eine klare Frist für seine Entscheidung zu setzen. Der BVB will bis Januar Klarheit und könnte den 25-Jährigen im kommenden Sommer verkaufen, falls keine Vertragsverlängerung zustande kommt. Als mögliche Ablösesumme für einen Wechsel 2026 werden rund 50 Millionen Euro genannt.

Obwohl Top-Klubs wie der FC Barcelona, Real Madrid und der FC Liverpool Interesse gezeigt haben, sind sie offiziell nicht in die Vertragsgespräche eingebunden. Der Fokus liegt auf den internen Verhandlungen in Dortmund – doch die Gerüchte um Bayern München verkomplizieren die Lage.

Die Pattsituation zwingt den BVB in den kommenden Monaten zu einer entscheidenden Weichenstellung: Sollte Schlotterbeck sich nicht bald binden, könnte der Verein ihn bereits im nächsten Sommer verkaufen, statt ihn 2027 ablösfrei zu verlieren. Die Entscheidung wird sowohl die defensive Planung als auch die Transferstrategie des Teams prägen.