14 June 2026, 10:03

CDU schließt Gespräche mit der AfD kategorisch aus – Radtke warnt vor Extremismus

Sozialflügel der CDU verwirft Überlegungen für Gespräche mit der AfD

CDU schließt Gespräche mit der AfD kategorisch aus – Radtke warnt vor Extremismus

Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Seine Äußerungen erfolgten als Reaktion auf einen Vorstoß von Peer Steinbrück, ehemaliger SPD-Minister, der eine Neubewertung des Umgangs mit der Partei gefordert hatte.

Steinbrück hatte vorgeschlagen, klare Grenzen für Politikbereiche zu ziehen, in denen eine Zusammenarbeit mit der AfD überhaupt diskutiert werden könnte. Er plädierte für einen neuen Ansatz im Umgang mit dem wachsenden Einfluss der Partei.

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Radtke wies den Vorschlag entschieden zurück. Die AfD strebe an, Deutschland und Europa nach dem Vorbild der Bewegung von Marine Le Pen umzugestalten, erklärte er. Zudem verwies er darauf, dass die Partei ihre rechtsextreme und prorussische Haltung nicht aufgeben werde.

In seiner Stellungnahme betonte Radtke Glaubwürdigkeit und Bürgernähe als zentrale Waffen gegen Extremismus. Beide Werte seien jedoch zunehmend schwer zu wahren – mit ernsten Risiken für die Zukunft. Der Austausch zeigt tiefe Gräben in der Frage auf, wie mit der Rolle der AfD in der deutschen Politik umgegangen werden soll. Radtkes Haltung unterstreicht die ablehnende Haltung der CDU gegenüber jeglicher Zusammenarbeit mit der Partei. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob Dialog oder klare Abgrenzung die bessere Strategie ist.

Quelle