Deutsche Bahn löst Change-Management-Abteilung im Zuge radikaler Umstrukturierung auf
Jonas SchulteDeutsche Bahn löst Change-Management-Abteilung im Zuge radikaler Umstrukturierung auf
Die Deutsche Bahn löst im Rahmen einer umfassenden Konzernumstrukturierung ihre Abteilung für Change-Management auf. Mit diesem Schritt soll die Holding-Struktur des Unternehmens verschlankt und der Fokus auf die Kerngeschäfte gestärkt werden. Dabei wird ein Team von etwa 50 Mitarbeitenden aufgelöst.
Die Change-Management-Abteilung war unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz eingerichtet worden. Ihre Aufgabe bestand darin, das Unternehmen durch interne Transformationsprozesse zu begleiten. Zudem verantwortete das Team Projekte wie die Kampagne „Bahnsinn Riedbahn“.
Einige Führungskräfte der Abteilung galten als „elitäre Technokraten“. Nun plant das Unternehmen unter der neuen Chefin Evelyn Palla, rund 30 Prozent der Stellen in der Konzernholding abzubauen. Tätigkeiten, die keinen Mehrwert für das Kerngeschäft bieten, sollen gestrichen werden.
Die Auflösung der Abteilung ist Teil einer Sparoffensive, mit der die zentralen Funktionen der Deutschen Bahn gestärkt werden sollen. Die Restrukturierung wird die Belegschaft verkleinern und als nicht essenziell eingestufte Positionen abschaffen. Die Änderungen treten in Kraft, während sich das Unternehmen neu ausrichtet.






