Deutschland drohen Milliardenkosten durch teure fossile Brennstoffe bis 2026
Moritz HoffmannDeutschland drohen Milliardenkosten durch teure fossile Brennstoffe bis 2026
Deutschland steht vor einem drastischen Anstieg der Kosten für fossile Brennstoffimporte, da die Preise für Öl und Gas weiterhin auf hohem Niveau bleiben. Ökonomen warnen, dass die explodierenden Energiepreise die Importrechnung des Landes allein in diesem Jahr um zehntausende Millionen Euro in die Höhe treiben könnten.
Eine neue Analyse der KfW-Wirtschaftsexperten sagt voraus, dass die Energiepreise mindestens bis Ende 2023 auf dem aktuellen hohen Niveau verharren werden. Dieser anhaltende Preisanstieg droht, die Ausgaben Deutschlands für Rohöl, Erdgas und Steinkohle deutlich zu erhöhen.
Bis 2026 könnten die Gesamtkosten für diese Importe um 20 Milliarden Euro auf 92 Milliarden Euro steigen. Sollte die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen jedoch nicht zurückgehen, könnte die Rechnung sogar noch höher ausfallen – auf bis zu 27 bis 99 Milliarden Euro. Die Prognose geht davon aus, dass der deutsche Verbrauch von Öl und Gas aufgrund der anhaltend hohen Preise sinken wird.
Die Berechnungen verdeutlichen die finanzielle Belastung für den deutschen Energiesektor in den kommenden Jahren. Ohne einen Rückgang der Nachfrage könnten die Importkosten für fossile Brennstoffe bis 2026 fast 100 Milliarden Euro erreichen. Die Analyse unterstreicht die Auswirkungen der anhaltend hohen Preise auf die nationalen Energiehaushalte.






