Die Grünen gehen in Hannover zum Angriff auf Merz und Söder über

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Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen, zwei ausländischen Flaggen, einem orangen Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.

Grüne verschärfen Kritik an Bundesregierung auf Bundesparteitag - Die Grünen gehen in Hannover zum Angriff auf Merz und Söder über

Die Grünen haben ihre dreitägige Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover mit scharfer Kritik an der Koalitionsregierung eröffnet. Die Parteispitze warf Bundeskanzler Friedrich Merz wirtschaftliche Stagnation und Versagen im Kampf gegen Armut vor – und forderte gleichzeitig strengere Klimaschutzmaßnahmen sowie mehr soziale Gerechtigkeit.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit deutlichen Angriffen der Co-Vorsitzenden Franziska Brantner, die Merz als "nicht gewachsen für das Amt" bezeichnete. Sie bemängelte, die aktuelle Regierung habe die Wirtschaft ins Stocken gebracht und Kinder in Armut im Stich gelassen. Zudem griff Brantner CSU-Chef Markus Söder an: Dessen Wahlversprechen nannte sie kurzsichtig, seine Klimabilanz unzureichend.

Die Grünen nutzen den Parteitag, um ihre Oppositionsrolle zu schärfen und die öffentliche Unterstützung für grüne Politik zurückzugewinnen. Mit Merz als offizieller CDU-Kanzlerkandidat für 2025 will die Partei sich als stärkere Alternative in Klimafragen, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Fairness positionieren. Die Ergebnisse zentraler Abstimmungen – darunter der Antrag zur Homöopathie – werden die künftige Strategie der Partei prägen.