04 May 2026, 06:05

Dobrindt hält an harten Abschiebungen und Grenzschutz fest – Kritik von SPD und Opposition

Alte Deutschlandkarte mit schwarzem Rand, detaillierte Straßen und Autobahnen markiert

Dobrindt hält an harten Abschiebungen und Grenzschutz fest – Kritik von SPD und Opposition

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die Haltung der Regierung in Sachen Grenzschutz und Migrationspolitik bekräftigt. In einer aktuellen Stellungnahme verteidigte er die laufenden Abschiebungen und betonte die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen den politischen Parteien. Gleichzeitig üben Oppositionsführer scharfe Kritik an geplanten Kürzungen im Sozialbereich und der Handhabung von Asylfragen.

Dobrindt verwies darauf, dass die Behörden an der Grenze bereits 8.000 Haftbefehle vollstreckt hätten. Die Abschiebung von Schwerstkriminellen aus Deutschland sei für die öffentliche Sicherheit unverzichtbar, argumentierte er. Auf Nachfrage zu Abschiebungen nach Afghanistan bestätigte er, dass die Gespräche mit Vertretern der Taliban fortgesetzt würden.

Der Minister ging auch auf die jüngsten Spannungen zwischen den Parteien ein. Er rief zu einer konstruktiven Zusammenarbeit auf und warnte davor, politische Debatten auf Streitigkeiten über Formulierungen zu reduzieren. Die Maifeier-Reden der SPD solle man seiner Meinung nach eher als Teil des politischen Wettbewerbs betrachten und nicht wörtlich nehmen.

In der übergeordneten Migrationspolitik machte Dobrindt deutlich, dass die Grenzkontrollen vorerst bestehen blieben. Langfristig strebe die Regierung jedoch eine Reform des europäischen Asylsystems an, mit dem Ziel, die Binnengrenzkontrollen schrittweise abzubauen. Unterdessen verurteilte SPD-Chefin Bärbel Bas die geplanten Sozialkürzungen als „unmenschlich und zynisch“.

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Auch Arbeitsmarktreformen stehen auf der Agenda des anstehenden Koalitionsausschusses. Das Thema bleibt neben Migration und Sicherheit eine Priorität. Die Position der Regierung zu Abschiebungen und Grenzschutz bleibt damit unverändert. Die Gespräche mit den Taliban sollen weitergeführt werden, um Rückführungen nach Afghanistan zu ermöglichen. Angesichts der anhaltenden Debatten über Sozialkürzungen und Arbeitsmarktreformen dürften die politischen Gräben in den kommenden Monaten bestehen bleiben.

Quelle