18 March 2026, 06:06

Dolores-Olmedo-Museum in La Noria öffnet nach sechs Jahren wieder seine Pforten

Ein Museumsraum mit verschiedenen Artefakten, darunter Skulpturen, Tischobjekte, eine Texttafel, eine Wandmalerei und Deckenbeleuchtung im Anthropologischen Museum von Mexiko-Stadt.

Dolores-Olmedo-Museum in La Noria öffnet nach sechs Jahren wieder seine Pforten

Das Dolores-Olmedo-Museum in La Noria, Xochimilco, öffnet im Februar nach fast sechs Jahren Schließung wieder seine Türen. Das historische Haus, in dem sich die weltweit größten Sammlungen von Werken Frida Kahlos und Diego Riveras befinden, startet mit einer Ausstellung des Landschaftsmalers Yoab Vera. Trotz früherer Kontroversen über Umzugspläne bleibt das Museum vorerst an seinem ursprünglichen Standort.

Das Museum hatte 2018 geschlossen, was eine Debatte auslöste, als Behörden vorschlugen, die wertvollen Kahlo- und Rivera-Sammlungen in den Parque Aztlán zu verlegen. Dieser Plan stand im Widerspruch zum Willen der verstorbenen Mäzenin Dolores Olmedo, doch mit den Bauarbeiten am neuen Standort wurde bisher nicht begonnen. Ankündigungen über eine baldige Eröffnung dort blieben bisher ohne Ergebnis.

Stattdessen wird der Standort in La Noria im Rahmen der Art Week wiedereröffnet, wie die Galerie Saenger in einer Vorschau bekannt gab. Obwohl das Museum den genauen Termin in den sozialen Medien noch nicht bestätigt hat, können Besucher Veras Ausstellung ab dem 2. Februar erwarten. Die Wiedereröffnung fällt mit Mexikos Vorbereitungen auf die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zusammen – das Museum könnte während des Turniers Tausende Touristen anziehen.

Das Gebäude in der Avenida México 5843 stand jahrelang leer, doch seine Wiederbelebung deutet auf eine vorläufige Pause des Umzugsprojekts hin. Die öffentliche Empörung über die geplante Verlegung ist verflogen, während sich das ursprüngliche Museum darauf vorbereitet, erneut Gäste zu empfangen.

Die Wiedereröffnung markiert eine Rückkehr zu den Wurzeln des Museums – zumindest vorerst. Veras Ausstellung leitet ein neues Kapitel ein, während die Zukunft der Kahlo- und Rivera-Sammlungen weiter ungewiss bleibt. Mit dem anstehenden WM-Touristenstrom könnte der Standort jedoch wieder zu einem kulturellen Wahrzeichen Mexiko-Stadts aufsteigen.

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