Duales Agrarstudium in Sachsen-Anhalt erfreut sich wachsender Beliebtheit

Duales Agrarstudium in Sachsen-Anhalt erfreut sich wachsender Beliebtheit
Sachsen-Anhalts innovatives duales Agrarstudium verzeichnet großen Zulauf Das wegweisende duale Studienprogramm für Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt, eine Kooperation zwischen dem Land und der Hochschule Anhalt, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Fakultät für Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung der Hochschule Anhalt am Standort Bernburg. In diesem Jahr bewarben sich 150 Interessenten für den Studiengang Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement, während sich acht Bewerber um die zweite Einstiegsposition im öffentlichen Dienst bewarben. Das duale Agrarstudium, das in Sachsen-Anhalt einmalig ist, hat sich als voller Erfolg erwiesen. Am 30. September würdigte Gert Zender, Staatssekretär für Landwirtschaft und Forsten, den Erfolg der Initiative, indem er einer Agrarreferendarin ihr Abschlusszeugnis überreichte und 13 neue Nachwuchskräfte in ihren Dienst einführte. Zu den Neueinstellungen zählen vier Forstreferendare, vier dual Studierende im Bereich Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement, vier Agrarreferendare sowie eine Agrarreferendarin. Das Land setzt mit solchen Ausbildungsprogrammen gezielt auf Fachkompetenz und Qualität in der Verwaltung. Die neuen Kräfte werden eine zentrale Rolle bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen spielen – etwa bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung oder der Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion. Allein in diesem Jahr begannen 15 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung im Agrar- und Forstbereich in Sachsen-Anhalt. Das duale Agrarstudium in Sachsen-Anhalt wächst weiter: 150 Bewerbungen gingen für den Studiengang Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement ein, acht für den landwirtschaftlichen Dienst. Die Verpflichtung des Landes zu Ausbildung und Fachkräftenachwuchs zeigt sich auch in der Einstellung der 13 neuen Referendare und dual Studierenden, die die Zukunft der Landwirtschaft und Forstwirtschaft in der Region mitgestalten werden.
