Edeka übernimmt 200 Tegut-Filialen – und rettet 4.500 Arbeitsplätze
Jonas SchulteEdeka übernimmt 200 Tegut-Filialen – und rettet 4.500 Arbeitsplätze
Edeka plant Übernahme von 200 Tegut-Filialen
Edeka hat bekannt gegeben, 200 Märkte der Supermarktkette Tegut zu übernehmen. Der Schritt folgt auf den Rückzug des bisherigen Eigentümers Migros vom deutschen Markt. Edeka-Chef Markus Mosa versprach, alle Mitarbeiter zu behalten und den Betrieb an jedem Standort aufrechtzuerhalten.
Die geplante Übernahme erfolgt, nachdem Migros, der ehemalige Besitzer von Tegut, sich aus Deutschland zurückgezogen hat. Edeka benötigt nun die Zustimmung des Bundeskartellamts, um den Deal abzuschließen. Ohne diese Übernahme drohten Mosa zufolge zahlreiche Filialen zu schließen, was zu Arbeitsplatzverlusten führen würde.
Edeka hat sich verpflichtet, rund 4.500 Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensmittelversorgung in den betroffenen Regionen aufrechtzuerhalten. Mosa betonte, dass selbst Standorte in wirtschaftlich schwierigen Gebieten geöffnet blieben. Zugleich wies er Bedenken zurück, die Übernahme könnte die Verbraucherpreise in die Höhe treiben – stattdessen machte er globale Markenhersteller für die jüngsten Preiserhöhungen verantwortlich.
Mosa drängt auf eine zügige Entscheidung des Kartellamts. Verzögerungen könnten seiner Meinung nach Unsicherheit bei Mitarbeitern und Kunden auslösen. Die Entscheidung wird darüber entscheiden, ob die Filialen unter Edekas Führung weiterbetrieben werden oder möglicherweise geschlossen werden müssen.
Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung. Bei Erfolg würde Edeka alle 200 Tegut-Standorte übernehmen und die Belegschaft behalten. Die Entscheidung wird direkte Auswirkungen auf tausende Arbeitsplätze und die Lebensmittelversorgung in den betroffenen Regionen haben.






