01 May 2026, 20:04

Explodierende Managergehälter vs. stagnierende Löhne: Die globale Schere reißt weiter auf

Eine Liniendiagramm, das die Löhne in den Vereinigten Staaten mit begleitendem erklärendem Text zeigt.

Explodierende Managergehälter vs. stagnierende Löhne: Die globale Schere reißt weiter auf

Die weltweite Ungleichheit nimmt weiter zu: Während die Gehälter von Führungskräften explodieren, stagnieren die Löhne der Beschäftigten. Ein neuer Bericht unterstreicht die wachsende Kluft, da Spitzenverdiener massive Gehaltssteigerungen erhalten, während Millionen Menschen um ihr Auskommen kämpfen. Oxfam fordert die Regierungen nun auf, mit klaren, zeitlich begrenzten Plänen dringend gegenzusteuern.

Auch die Vereinten Nationen warnen, dass sich die Armut durch Krisen wie den Golfkonflikt weiter verschärft und bis zu 32 Millionen zusätzliche Menschen in finanzielle Not treiben könnte.

Im Jahr 2025 verdienten die 1.500 bestbezahlten Konzernchefs im Schnitt jeweils 8,4 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber 2024 und sogar 54 Prozent seit 2019. Gleichzeitig lag das durchschnittliche Einkommen eines Arbeitnehmers weltweit bei nur 17.156 US-Dollar, was einem minimalen Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, aber 12 Prozent unter dem Niveau von 2019 bleibt.

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Auch der Rückgang der Arbeitsarmut hat sich dramatisch verlangsamt. Vor 2020 sank die Rate jährlich um 7 Prozent, seitdem beträgt der Rückgang nur noch 3 Prozent pro Jahr. Oxfam drängt daher auf strengere Maßnahmen, darunter höhere Steuern für Superreiche sowie schärfere Kontrollen bei Lobbyismus und politischen Spenden wohlhabender Einzelpersonen.

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verschärft diese Warnungen. Seine jüngste Analyse deutet darauf hin, dass die anhaltende Golfkrise weitere 32 Millionen Menschen in die Armut treiben könnte, was die globale Ungleichheit zusätzlich vertieft.

Oxfam fordert konkrete Ziele und regelmäßige Überprüfungen, um die Ungleichheit zu verringern. Ohne Gegenmaßnahmen wird sich die Schere zwischen Topverdienern und der breiten Masse der Beschäftigten voraussichtlich weiter öffnen. Die Kombination aus exorbitanten Managergehältern, stagnierenden Löhnen und externen Krisen droht, in den kommenden Jahren Millionen weitere Menschen in die Armut zu stürzen.

Quelle