FDP will freiwilliges Engagement mit Anreizen statt Pflicht stärken

Admin User
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Mehrere Personen in Armeeuniformen stehen, wobei eine eine Stange hält, während andere sitzen oder stehen auf einem blauen Hintergrund.

FDP will freiwilliges Engagement mit Anreizen statt Pflicht stärken

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat einen neuen Ansatz für freiwilliges Engagement vorgeschlagen und setzt dabei auf Anerkennung und freiwilliges Engagement statt auf Zwang. Diese Position hat eine Debatte ausgelöst, wobei sich Andreas Silbersack, stellvertretender Landesvorsitzender und Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, gegen die Initiative ausspricht.

Die FDP schlägt vor, freiwillige Arbeit attraktiver zu gestalten, indem sie Anreize wie Anrechnungen auf das Studium, die Ausbildung oder das BAföG bietet. Dadurch, so die Überzeugung der Partei, ließen sich mehr junge Menschen für freiwilliges Engagement gewinnen – ganz ohne Zwang.

Die Haltung der FDP ist eine Reaktion auf den Vorschlag einer allgemeinen Dienstpflicht, die sie gemeinsam mit der CDU und Bundespräsident Steinmeier ablehnt. Die Partei argumentiert, dass Zwang unangemessen sei, insbesondere angesichts der großen Opfer, die junge Menschen während der Pandemie gebracht hätten. Zudem würde eine Pflichtdienstzeit den akuten Fachkräftemangel nicht wirksam bekämpfen, sondern vielmehr in persönliche Rechte und Lebensplanungen eingreifen.

Mit ihrem Vorschlag will die FDP freiwilliges Engagement fördern, ohne auf Zwangsmaßnahmen zurückzugreifen. Obwohl die Initiative kontrovers diskutiert wird – unter anderem lehnt sie Andreas Silbersack ab –, bleibt die Partei überzeugt: Anerkennung und freiwilliges Engagement seien der Schlüssel, um junge Menschen für gesellschaftliches Engagement zu begeistern.