15 April 2026, 00:12

FKA Twigs verklagt Shia LaBeouf wegen mutmaßlicher NDA-Missbrauchssperre

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" auf einem weißen Hintergrund, der von einem schwarzen Rand eingerahmt ist.

FKA Twigs verklagt Shia LaBeouf wegen mutmaßlicher NDA-Missbrauchssperre

FKA Twigs hat eine neue Klage gegen den Schauspieler Shia LaBeouf eingereicht und wirft ihm vor, eine rechtswidrige Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) genutzt zu haben, um sie am Sprechen über mutmaßlichen sexuellen Missbrauch zu hindern. Die Sängerin, mit bürgerlichem Namen Tahliah Barnett, behauptet, die NDA sei Teil einer im Jahr 2025 geschlossenen außergerichtlichen Einigung gewesen, die einen öffentlichen Prozess verhindern sollte.

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Ihr Anwalt, Matthew Rosengart, betont, sie strebe weder finanzielle Entschädigung noch beruflichen Vorteil an, sondern wolle das anfechten, was sie als ungerechte Einschüchterungstaktik bezeichnet.

Der Konflikt reicht bis ins Jahr 2020 zurück, als Twigs LaBeouf erstmals wegen "unerbittlicher Misshandlung" während ihrer Beziehung verklagte. Ihre Vorwürfe umfassten sexuelle Nötigung, Körperverletzung und seelische Grausamkeit. LaBeouf reagierte 2023 mit einem Eingeständnis seines früheren gewalttätigen Verhaltens und einer Entschuldigung, bestritt jedoch einige der konkreten Anschuldigungen. Gleichzeitig lud er die betroffenen Frauen ein, öffentlich über ihre Erlebnisse zu sprechen.

Im Dezember 2025 – nach der Beilegung des Falls – erhielt Twigs von LaBeouf eine Schiedsaufforderung. Dies folgte auf ein Interview, das sie The Hollywood Reporter gegeben hatte, in dem sie über ihre Unsicherheit nach der Beziehung sprach. Die neue Klage argumentiert, dass die NDA im Rahmen der Einigung gegen den STAND Act von Kalifornien verstößt, der Vereinbarungen verbietet, die Opfer sexueller Übergriffe zum Schweigen bringen.

Rosengart unterstrich, Twigs verfolge den Fall "um ein Unrecht wiedergutzumachen" und um andere Frauen zu unterstützen, die sich nicht äußern können. Er erklärte, sie habe keine finanziellen oder beruflichen Motive, sondern wolle lediglich das bekämpfen, was sie als ungesetzlichen Versuch ansieht, ihre Geschichte zu unterdrücken.

Im Mittelpunkt der Klage steht die Rechtmäßigkeit der NDA und deren angebliche Nutzung, um Twigs das Sprechen über ihre Erlebnisse zu verbieten. Sollte sie erfolgreich sein, könnte der Fall einen Präzedenzfall für die Durchsetzung solcher Vereinbarungen in künftigen Streitigkeiten schaffen. Das Ergebnis könnte auch beeinflussen, wie Opfer von Missbrauch ihre Geschichten künftig öffentlich teilen dürfen.

Quelle