Frankfurt setzt auf kostenlose Fitness mit zwei neuen Sportboxen für alle
Moritz HoffmannFrankfurt setzt auf kostenlose Fitness mit zwei neuen Sportboxen für alle
Frankfurt erweitert kostenloses Fitnessangebot mit zwei neuen "Sportboxen"
Frankfurt hat sein kostenloses Fitnessprogramm ausgeweitet: Zwei neue "Sportboxen" stehen nun der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Initiative ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, Trainingsgeräte unentgeltlich auszuleihen – ein Schritt, um Sport in der gesamten Stadt zugänglicher zu machen. An nunmehr acht Standorten wird der Service angeboten, darunter die neu hinzugekommenen Boxen im Rennbahnpark und im Louisa-Sport-Jugendpark.
Das Projekt startete mit sechs bestehenden Standorten, bevor es jetzt erweitert wurde. Jede Sportbox enthält unterschiedliche Ausrüstung, die auf die lokale Nachfrage abgestimmt ist. So liegt der Fokus am Campus Westend auf Mannschaftssportarten, während am Gustavsburgplatz Equipment für Basketball und Badminton bereitsteht. Battle Ropes gehören zur Standardausstattung und können über ein einfaches App-basiertes Leihsystem entliehen werden.
Damit das Angebot reibungslos funktioniert, übernehmen lokale Vereine und Gemeinschaftsgruppen die Patenschaft. Sie kümmern sich um die Wartung der Boxen und tragen dazu bei, dass diese zu sozialen Treffpunkten werden, an denen Menschen gemeinsam trainieren können. Vier der Boxen wechseln zudem regelmäßig ihren Standort, sodass nach und nach mehr Stadtteile von dem Angebot profitieren.
Federführend verantwortet das städtische Sportamt die Initiative als Teil einer breiter angelegten Kampagne für eine gesündere Bevölkerung. Durch den Abbau finanzieller Hürden und die Platzierung der Geräte im öffentlichen Raum soll Bewegung im Alltag gefördert werden. Die Verantwortlichen erhoffen sich zudem, dass die gemeinsamen Sportmöglichkeiten den Zusammenhalt in den Kiezen stärken.
Aktuell sind acht Sportboxen in Betrieb, doch es gibt Pläne, das Programm weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Der kostenlose Zugang zu Sportgeräten und die Unterstützung durch lokale Partner garantieren die Nachhaltigkeit des Projekts. Über eine App können Anwohnerinnen und Anwohner die Ausrüstung unkompliziert ausleihen – ein Anreiz, um ohne finanzielle Belastung aktiv zu bleiben.






