Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfs-Herausforderungen
Jonas SchulteFreiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfs-Herausforderungen
Rund 30 Freiwillige haben kürzlich an einer Weidehilfe-Aktion im Südschwarzwald teilgenommen. Das Projekt sollte Landwirte unterstützen, die seit der Rückkehr der Wölfe in die Region mit zusätzlicher Arbeit kämpfen. Die Organisatoren beschrieben die Initiative als Möglichkeit, die Verbindung zwischen Landwirtschaft und lokaler Gemeinschaft zu stärken.
Die Helferinnen und Helfer arbeiteten während der Weidesaison 2026 auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach. Zu ihren Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden überwucherter Vegetation und das Verstärken von Weidetoren. Die Gruppe war bunt gemischt – von Studierenden bis zu langjährigen Aktivisten –, und die verfügbaren Plätze waren schnell vergeben.
Neben der praktischen Arbeit informierten sich die Teilnehmenden über die Überwachung von Wölfen und aktuelle Entwicklungen im Schwarzwald. Die Organisatoren betonten, dass die Aktion keine professionelle Arbeitskraft ersetzen solle. Vielmehr handele es sich um ein Zeichen der Solidarität mit den Landwirtinnen und Landwirten sowie um eine Unterstützung traditioneller Bewirtschaftungsmethoden.
Die Maßnahme ist Teil eines größeren Herdenschutzprojekts, das den Druck auf die Landwirte verringern und gleichzeitig das öffentliche Verständnis für die landwirtschaftlichen Herausforderungen in wolfsrückkehrenden Gebieten fördern soll.
Die Initiative zeigte das wachsende Interesse an Themen rund um Wildtiere und Landwirtschaft in der Region. Die Landwirte erhielten praktische Hilfe, während die Freiwilligen aus erster Hand erlebten, welche Herausforderungen der Wolfsschutz mit sich bringt. Für kommende Weidesaisons sind ähnliche Projekte geplant.






