14 April 2026, 20:05

Fusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen vor der Schließung

Zwei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung verwenden einen Schlauch, um ein Feuer zu löschen, wobei ein Objekt rechts sichtbar ist.

Fusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen vor der Schließung

Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen werden nach einem Beschluss des Gemeinderats fusionieren, um ihre Zukunft zu sichern. Die Wehr aus Rennau und die Feuerwehr Rottorf schließen sich zur neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel zusammen. Laut Behörden verhindert dieser Schritt mögliche Schließungen aufgrund von Personalmangel.

Der Rat der Samtgemeinde Grasleben stimmte der Fusion zu. Beide Standorte hatten Schwierigkeiten, die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzahl an aktiven Einsatzkräften zu erreichen und waren damit von der Auflösung bedroht. Die neue Einheit in Hasenwinkel soll die weitere Versorgung beider Gemeinden gewährleisten.

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Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Einigung als "nachhaltige Lösung" für die Wehren. Er betonte die Bedeutung, die Einsatzbereitschaft in der Region aufrechtzuerhalten. Die Fusion soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Im Rahmen der Umstrukturierung wurden auch Führungspositionen bestätigt: Nikolas Müller bleibt stellvertretender Wehrführer der ehemaligen Feuerwehr Rottorf und übernimmt dieselbe Funktion in der neuen Hasenwinkel-Einheit. Gleichzeitig wurde Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt. Sie soll zum Jahresende die Nachfolge von Christian Fohlert antreten.

Zudem beschloss der Rat, das veraltete TSF-W-Fahrzeug der Rennauer Wehr durch ein neues Mannschaftstransportfahrzeug zu ersetzen. Der Verkauf des alten Wagens soll die Anschaffung mitfinanzieren und die technische Ausstattung der neuen Feuerwehr modernisieren.

Die Fusion sichert die Zukunft der Brandschutzversorgung in Rennau und Rottorf. Durch die Bündelung der Ressourcen kann die Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel eine Schließung abwenden und die Notfallabdeckung aufrechterhalten. Personalwechsel und die Erneuerung der Ausrüstung begleiten den Übergang bis zum Stichtag 2027.

Quelle