25 April 2026, 00:08

Gefahrgut-Unfall auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid unsicher unterwegs

Lkw vor einem Gebäude mit einer "Gefahr wegen offener Baugrube"-Tafel geparkt, Bäume und Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefahrgut-Unfall auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid unsicher unterwegs

Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Vlotho in den frühen Morgenstunden

In den frühen Stunden des heutigen Morgens ereignete sich ein Vorfall mit gefährlichen Stoffen auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho. Die Polizei griff ein, nachdem Meldungen über einen Lkw eingingen, der ohne funktionierende Beleuchtung unterwegs war und eine gefährliche Chemikalienladung transportierte. Später stellte sich heraus, dass das Fahrzeug Natriumfluorid unter unsicheren Bedingungen beförderte.

Gegen 3:40 Uhr alarmierten Autofahrer die Behörden über einen Sattelzug, der in Richtung Hannover fuhr, ohne dass die Rücklichter funktionierten. Die Warnblinkanlage des Lkw war aktiviert, was Besorgnis auslöste. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und wies es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Lkw Natriumfluorid, einen gefährlichen Stoff, geladen hatte. Eines der Fässer war unzureichend gesichert und sichtbar beschädigt. Zudem fehlte die vorgeschriebene Gefahrgutkennzeichnung, und die Rücklichter waren vollständig defekt.

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Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern um den Lkw ab und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte sind derzeit dabei, den Inhalt des beschädigten Fasses in einen Auffangbehälter umzufüllen, um mögliche Austritte zu verhindern. Sowohl der 52-jährige belarussische Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination.

Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot. Die Verkehrsabteilung der Bielefelder Polizei wird nun die Fahrtdatenschreiber des Fahrzeugs auswerten, um weitere Verstöße zu prüfen.

Der Vorfall führte zu einer vorläufigen Stilllegung des Lkw, während die Ermittlungen andauern. Die Feuerwehr bleibt vor Ort, um die Chemikalienladung zu sichern und Umweltgefahren abzuwenden. Dem Fahrer drohen mögliche Anklagen wegen Verstößen gegen Transportvorschriften und Sicherheitsmängel.

Quelle