Geheime Dinnerpartys auf Gran Canaria: Macht, Musik und falsche Freundschaften

Geheime Dinnerpartys auf Gran Canaria: Macht, Musik und falsche Freundschaften
Der Autor erinnert sich an Besuche auf der Finca eines prominenten Mannes auf Gran Canaria, wo sie über Musik und Politik sprachen. Der Gastgeber, ein Mann mit komplexen Beziehungen, wurde von Wladimir Putin mit dem Russischen Orden der Freundschaft ausgezeichnet. Doch der Autor hinterfragt die Natur dieser 'Freundschaften' und die wahren Absichten hinter seinen Dinnerpartys. Bei einem dieser Besuche traf der Autor auf der Finca des Gastgebers auf Gran Canaria mit 'Lenny' zusammen und sah den Ort, an dem Helmut Schmidt einst seine Memoiren verfasste. Der Gastgeber, beschrieben als ein von der Liebe Besessener, der sowohl die Musik als auch sich selbst verraten habe, empfing bereits Gäste wie Sahra Wagenknecht und Alice Weidel bei seinen Abendgesellschaften. Doch der Autor fragt sich: Sind diese Gäste wirklich seine Freunde? Sein Verhältnis zur Macht ist zwiespältig. Während Leonard Bernstein ihn geliebt haben soll, ehrte ihn Wladimir Putin mit dem Russischen Orden der Freundschaft – doch der Autor deutet an, dass Putin den Gastgeber für eigene Zwecke instrumentalisieren könnte. Unterdessen lädt Hajo Frey, Betreiber eines exklusiven Begleitservices für Klassikliebhaber, den Gastgeber und weitere Persönlichkeiten wie den AfD-Politiker Matthias Moosdorf nach Russland ein. Der Autor stellt die Frage, ob diese Dinnerpartys nur ein Scherz sind, und zitiert die italienische Redewendung: 'Tutto nel mondo è burla?' – Ist alles in der Welt nur ein Spiel? Einmal teilten der Autor und der Gastgeber auf der MS Europa einen musikalischen Moment, diskutierten Mahlers Fünfte Sinfonie, während dessen Musiker an Bord waren. Doch der Autor glaubt, dass der Regen in Hamburg 'Lennys und Helmut Tränen' sind – ein Symbol für die tiefe Melancholie hinter der öffentlichen Fassade des Gastgebers. Der Mann mit unzähligen Verbindungen und Auszeichnungen gibt Dinnerpartys für illustre Gäste. Doch der Autor zweifelt an der Echtheit dieser Beziehungen und der wahren Natur seiner 'Freundschaften'. Trotz aller Inszenierung spürt er eine tiefe Traurigkeit – selbst im Regen über Hamburg.