Grundschulverband fordert flexiblere Einschulung in Sachsen-Anhalt – Ministerin Prien soll handeln

Grundschulverband fordert flexiblere Einschulung in Sachsen-Anhalt – Ministerin Prien soll handeln
Grundschulverband Sachsen-Anhalts übergibt Familienministerin Karin Prien 'Wunschliste' zum Schulstart
Grundschulverband Sachsen-Anhalts übergibt Familienministerin Karin Prien 'Wunschliste' zum Schulstart
- Dezember 2025
Der Grundschulverband Sachsen-Anhalt fordert eine grundlegende Reform des Schuleintritts für Kinder. In einem offenen Brief an Familienministerin Karin Prien (parteilos) schlägt der Verband vor, dass Schülerinnen und Schüler künftig direkt nach ihrem sechsten Geburtstag die Schule besuchen – statt wie bisher zu festen Stichtagen. Damit soll eine landesweite Debatte über die Neugestaltung der Einschulungsregeln angestoßen werden.
Die als 'Wunschliste' betitelte Stellungnahme ging im Dezember an Prien und enthält als zentrale Forderung: Jedes Kind soll am ersten möglichen Schultag nach Vollendung des sechsten Lebensjahres eingeschult werden. Bisher beginnen die meisten Kinder in Sachsen-Anhalt zeitgleich zu Beginn eines Schuljahres, mit nur wenigen Ausnahmen.
Der Vorschlag würde das bisherige einheitliche Einschulungsdatum durch ein flexibles, altersbasiertes Modell ersetzen. Sollte die Reform umgesetzt werden, hätte dies Auswirkungen auf die Organisation von Schulaufnahmen und Klassenstrukturen. Bisher hat sich die Ministerin nicht öffentlich zu dem Gesprächsangebot geäußert.