Grünes Licht für wasserstofftaugliches Kraftwerk in Schkopau – ein Meilenstein für Sachsen-Anhalts Energiezukunft
Jonas SchulteGrünes Licht für wasserstofftaugliches Kraftwerk in Schkopau – ein Meilenstein für Sachsen-Anhalts Energiezukunft
Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt hat die erste Teilgenehmigung für das ZESA-Projekt am Kraftwerksstandort der Saale Energie GmbH in Schkopau erteilt. Dies stellt einen entscheidenden Schritt bei der Modernisierung des größten Energieversorgers der Region dar. Ziel des Vorhabens ist der Bau eines leistungsstarken, wasserstofftauglichen Kraftwerks, um die künftige Energieversorgung zu sichern.
Die Genehmigung ermöglicht den Bau eines neuen Torhauses, das als Hauptzugang für das modernisierte Gelände dienen wird. Weitere Teilgenehmigungen sollen im Zuge der detaillierten Planung folgen. Bereits im Januar 2026 wurden erste Maßnahmen vorzeitig genehmigt.
Die Modernisierung umfasst ein Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk mit einer Spitzen-Nettoleistung von rund 900 Megawatt. Es wird über Schwarzstartfähigkeit verfügen, Netzdienstleistungen erbringen und das Chemiedreieck Schkopau mit vollentsalztem Wasser versorgen. Die Anlage ist H₂-ready konzipiert und unterstützt so langfristig eine klimafreundliche Energieerzeugung.
Während das bestehende Kraftwerk eine Feuerungswärmeleistung von 2.629 Megawatt aufweist, wird die neue Einheit 1.836 Megawatt hinzufügen. Das Projekt sichert die Energieversorgung für den Chemiepark, die öffentliche Stromversorgung und entspricht dem geplanten Kohleausstieg Sachsen-Anhalts bis zum 31. Dezember 2034.
Diese erste Teilgenehmigung ist von zentraler Bedeutung für die Energiezukunft Sachsen-Anhalts. Das wasserstofftaugliche Kraftwerk wird die Versorgungssicherheit gewährleisten und gleichzeitig den Übergang zu sauberer Energie unterstützen. Weitere Genehmigungen werden mit dem Fortschritt des Projekts beantragt.






