Halle (Saale) investiert 1,7 Millionen Euro in digitale Schulausstattung bis 2026
Lea KrauseHalle (Saale) investiert 1,7 Millionen Euro in digitale Schulausstattung bis 2026
Halle (Saale) rüstet seine Schulen mit einer großen Investition in digitale Technologie auf. Die Stadt wird rund 1,7 Millionen Euro in neue Geräte stecken, darunter 1.560 Laptops und 550 iPads. Den Großteil der Mittel – etwa 1,35 Millionen Euro – stellen das Land Sachsen-Anhalt und der Bund bereit.
Die neuen Geräte sollen veraltete Technik ersetzen und Lücken in der schulischen Ausstattung schließen. Insgesamt profitieren 42 Schulen von der Maßnahme, darunter 22 Grundschulen, 12 weiterführende Schulen, 3 Förderschulen, 2 Berufsschulen und 2 Gemeinschaftsschulen. Die Lieferung der Geräte ist für Mai 2026 geplant.
Diese Initiative folgt einem bundesweiten Trend in der Bildungslandschaft. Städte wie Wiesbaden und Offenbach – vergleichbar in Größe und Struktur – haben in den vergangenen fünf Jahren die digitale Bildung ausgebaut. Dazu gehörten die Bereitstellung von Endgeräten, der Aufbau zentraler IT-Support-Strukturen, Fortbildungen für Lehrkräfte sowie die Entwicklung langfristiger Digitalisierungsstrategien statt bloßer Hardware-Anschaffungen.
Halles Konzept orientiert sich an diesen Vorbildern und setzt auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur sowie gezielte Lehrerfortbildungen. Die Investition steht im Einklang mit den Zielen der Kommunalwahlprogramme für 2026, die auf die Verbesserung digitaler Kompetenzen und den nachhaltigen Einsatz von Technologie in Schulen abzielen.
Die Förderung übernimmt 80 Prozent der Kosten und entlastet so den städtischen Haushalt. Die Schulen erhalten moderne Geräte, die den Unterricht und das Lernen unterstützen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer besseren digitalen Bildung in Halle (Saale).