Halles Oberbürgermeister diskutiert mit Bürgern über Parks, Straßen und knappe Haushaltsmittel
Lea KrauseHalles Oberbürgermeister diskutiert mit Bürgern über Parks, Straßen und knappe Haushaltsmittel
Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt veranstaltete diese Woche sein erstes Bürgerforum in Halle-Neustadt. Bei der Veranstaltung kamen Anwohner sowie vier Stadträte zusammen, um über lokale Projekte und finanzielle Herausforderungen zu diskutieren. Angesichts knapper Haushaltsmittel präsentierten die Verantwortlichen Pläne für Parks, Straßen und Bildung – und warben zugleich um die Unterstützung der Bürgerschaft.
An dem Forum nahmen die Stadträte Jörg Erdsack, Christine Fuhrmann, Ferdinand Raabe und Alexander Raue teil. Oberbürgermeister Vogt betonte die Bedeutung eines offenen Dialogs und rief die Bürger auf, Ideen zur Verbesserung des Lebens in Halle einzubringen. Viele Teilnehmer lobten zwar jüngste Aufwertungen, äußerten aber auch Sorgen über Vermüllung und marode Wege.
Finanzdezernent Egbert Geier bezeichnete den Haushalt als „Rückgrat“ der städtischen Arbeit. Trotz finanzieller Belastungen – Halle gehört zu den deutschen Kommunen, die unter einer Gesamtverschuldung von 30 Milliarden Euro ächzen – sicherten die Verantwortlichen zu, freiwillige Leistungen zu erhalten. Zu den vorgestellten Vorhaben zählt unter anderem der Ausbau des Skateparks Magistrale für 874.000 Euro.
Ein mit 1,27 Millionen Euro budgetiertes Projekt soll den Nietlebener Park mit neuen Spiel- und Sportflächen attraktiver machen. Zudem sind eine 3,3 Millionen Euro teure Radwegverbindung entlang der Nietlebener Straße sowie Verbesserungen an der Route zwischen Nietleben und Döhlau geplant. Straßeninstandsetzungen in der Nähe des Heidesees sollen die Verkehrssicherheit erhöhen, während auf der Richard-Paulick-Straße ein Bildungscampus entsteht.
Das Forum zeigte Fortschritte, aber auch anhaltende Aufgaben auf. Die Halleenser können sich auf modernisierte Parks, Radwege und Straßen freuen – doch die Stadt bleibt auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen. Die Verantwortlichen riefen die Bürger dazu auf, sich aktiv für eine sauberere und sicherere Gemeinschaft einzusetzen.






