Halles WIR Festival präsentiert lokale Künstlergeschichte über GDR-Haft

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Gedenktafeln auf einer Wand mit Blumensträußen davor.

Halles WIR Festival präsentiert lokale Künstlergeschichte über GDR-Haft

Halles WIR-Festival präsentiert im Oktober ein bedeutendes Ereignis Im Oktober wird das WIR-Festival in Halle ein besonderes Highlight bieten: Der lokale Fotograf und Multimediakünstler Marcus-Andreas Mohr gibt Einblicke in sein bevorstehendes Fotobuch "#verhaftet – eine Ortsbegehung", das seine persönlichen Erfahrungen mit der Inhaftierung in der DDR dokumentiert. Die Veranstaltung ist kostenfrei und für alle Interessierten zugänglich. Mohrs Geschichte beginnt im Jahr 1987, als er mit nur 15 Jahren verhaftet und acht Wochen lang in einem Haftzentrum in Halle festgehalten wurde. Seine unerwartete Freilassung erfolgte dank einer Amnestie. Fast vier Jahrzehnte später hat Mohr seine Erlebnisse in einem Fotobuch verarbeitet, das Anfang 2026 im Mitteldeutschen Verlag erscheinen wird. Das Projekt wird von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt gefördert. Das Festival bietet jedoch mehr als nur Mohrs Perspektive: Am 3. Oktober um 14 Uhr wird seine Lesung von einem einführenden Vortrag begleitet, gefolgt von Führungen durch die Dauerausstellungen an den Tagen 3., 4. und 5. Oktober. Die Gedenkstätte ist am 3. Oktober von 13 bis 17 Uhr geöffnet und bleibt auch am Wochenende des 4. und 5. Oktober für Besucher zugänglich. Das WIR-Festival in Halle verspricht vom 3. bis 5. Oktober ein berührendes und nachdenkliches Erlebnis. Mit freiem Eintritt bietet es eine einzigartige Gelegenheit, sich mit lokaler Geschichte und Erinnerungskultur durch die persönliche Lebensgeschichte von Marcus-Andreas Mohr auseinanderzusetzen.