IHK Halle-Dessau fordert Ende des Lieferkettengesetzes wegen Wettbewerbsnachteils

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Ein Markt mit einem Eingang in der Mitte, Mülltonnen daneben, einer Reihe Einkaufswagen links, Deckenbeleuchtung und einigen Menschen, die Produkte betrachten.

IHK Halle-Dessau fordert Ende des Lieferkettengesetzes wegen Wettbewerbsnachteils

IHK Halle-Dessau fordert Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes

IHK Halle-Dessau fordert Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes

  1. Dezember 2025

Wirtschaft, Finanzen, Unternehmen

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK Halle-Dessau) hat die Abschaffung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes gefordert. Die in Sachsen-Anhalt ansässige Organisation argumentiert, das Gesetz schaffe ungerechte Wettbewerbsbedingungen innerhalb des EU-Binnenmarkts. IHK-Präsident Sascha Gläser kritisiert, die Regelung belaste deutsche Unternehmen im Vergleich zu ihren europäischen Mitbewerbern übermäßig.

Die IHK Halle-Dessau warnt seit Langem vor einseitigen nationalen Vorschriften in globalen Lieferketten. Die aktuelle Forderung folgt auf die Entscheidung der EU, ihre eigene Lieferkettenregulierung abzumildern und nur noch auf Großunternehmen anzuwenden. Deutsche Firmen müssen hingegen weiterhin deutlich strengere Sorgfaltspflichten erfüllen als Unternehmen in anderen EU-Staaten.

Eine Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes würde deutsche Unternehmen von bürokratischen Lasten entlasten. Der Vorstoß der IHK setzt die Bundesregierung nun unter Druck, sich der weniger strengen EU-Linie anzuschließen. Unternehmen in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus warten gespannt auf eine Reaktion der Politik.