Infineon setzt auf KI-Rechenzentren – doch die Aktie bleibt unter Druck

Infineon setzt auf KI-Rechenzentren – doch die Aktie bleibt unter Druck
Infineon Technologies AG präsentiert am 12. November seine Jahresergebnisse – und die Anleger erwarten eine positive Prognose. Nur wenige Tage vor dem Quartalsbericht kündigte das Unternehmen eine strategische Ausrichtung auf den KI-Sektor an. Die Aktie notiert derzeit nahe dem 200-Tage-Durchschnitt und liegt mehr als 14 % unter ihrem Jahreshöchststand.
Infineon hat sich mit SolarEdge zusammengeschlossen, um hoch effiziente Energielösungen für KI-Rechenzentren zu entwickeln. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung von Festkörpertransformatoren mit einer Effizienz von über 99 %, was die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren soll. Dieser strategische Schritt unterstreicht Infineons Abkehr vom schwächelnden Automobilsektor hin zum wachsenden KI-Markt. Bei der Bilanzpressekonferenz werden die Anleger besonders die Umsatzchancen der neuen KI-Strategie, die Erholung des Automobilbereichs und die Prognose für 2026 unter die Lupe nehmen.
Aktuell bewegt sich die Infineon-Aktie in der Nähe kritischer Kursmarken und hat in der vergangenen Woche über 3 % verloren. Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 46,3 deutet auf eine neutrale, aber angespannte Marktlage hin. Am 12. November wird das Unternehmen die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorlegen und einen Ausblick auf 2026 geben.
Der Quartalsbericht am 12. November wird wertvolle Einblicke in Infineons strategische Neuausrichtung auf KI sowie die finanzielle Perspektive für die kommenden Jahre liefern. Im Fokus der Anleger stehen dabei die möglichen Einnahmequellen aus der KI-Strategie und die Fortschritte bei der Erholung des Automobilsegments.